Feb 8 2010

Eine kurze Notiz zu: “Fear and Loathing in Las Vegas”

„Fear and Loathing in Las Vegas” ist ein Film von Terry Gilliam aus dem Jahr 1998. Der Film beschreibt einen Ausflug zweier Drogenkonsumenten nach Las Vegas in den frühen 70er Jahren. Journalist Raoul Duke (Johnny Depp) soll zusammen mit seinem Anwalt Dr. Gonzo (Benicio del Toro) über das Rennen Mint 400 berichten. Doch vollgepackt mit Drogen aller Art schleppen sich die Beiden nur von Rausch zu Rausch.
Der Film zeigt in zahlreichen - und zum Teil recht drastischen - Bildern eine Abrechnung mit der Welt der Rauschmittel und ihren Konsumenten in Zeiten der Hippie-Bewegung. Dieser an den Kinokassen nicht allzu erfolgreiche Film avancierte im Nachhinein zum Kultfilm. Warum, kann ich nicht so recht sagen, vielleicht liegt es am fantastischen Johnny Depp, der schauspielerisch brilliert und das auch mit Halbglatze.


Feb 6 2010

Hallenfußball regional: Statistik vom 4.2.2010

Orange: Dirk - Stephan - Schlikkes - Mike - Tommer - Sebastian (FdE) - Matze (FvSFdE)

Bunt: Torsten - Matze (FvS) - Eric - Behre - Sebastian -Schilkinho - Spieler dessen Name ich vergessen habe

Endstand: 9:5

Modus: 6 gegen 6 mit einem Wechsler Weiterlesen


Feb 5 2010

Zeiten des Aufruhrs - Revolutionary Road

Die Wheelers wohnen in der „Revolutionary Road” (so der Originaltitel des Films, wie auch der Romanvorlage von Richard Yates). Vor sieben Jahren sind sie eingezogen, jetzt sind sie dreißig und der immer gleiche Alltag macht sich breit im Haus, in einer Vorortsiedlung irgendwo bei New York. April Wheeler (Kate Winslet) versucht dem Rest ihres Lebens zu entkommen und schauspielert, denn schließlich hat sie dies einmal gelernt, doch die Aufführung misslingt. Frank (Leonardo di Capirio) hat einen eher mittelmäßigen Job in der City. Die Wheelers wollen etwas besonderes sein, doch wie alle anderen ihrer Nachbarn oder Kollegen gleitet die Zeit dahin, das immer Gleiche der Tage. Nach Aprils Bühnenversuch kommt es zu einem großen Streit zwischen dem Ehepaar. Frank beginnt daraufhin eine geheime Affäre mit einer Sekretärin, es ist sein 30. Geburtstag. Doch alles scheint sich zu verändern, als April Frank noch am selben Tag überzeugt, dass sie nach Paris ziehen könnten um aus dem grauen Alltag zu flüchten. Sie würde für ihn und die zwei Kinder arbeiten und Frank hätte Zeit, sich seinen Vorlieben zu widmen. Der Plan wird gesponnen und die Familie erlebt ein neues Hochgefühl, der Alltag wird von der wiederentdeckten Romantik überrumpelt. Obwohl alle Freunde skeptisch sind und nur ein Verrückter ihnen Mut zuspricht sind die Wheelers glücklich. Und alles könnte auch wunderbar laufen, hätte Frank nicht durch die Leichtigkeit des Seins plötzlich großen Erfolg in seiner Firma und wäre da nicht eine Schwangerschaft, die die Pläne zu scheitern drohen lässt. Weiterlesen


Feb 4 2010

Philip Roth - Der Ghostwriter

Philip Roths Roman „Der Ghostwriter” dreht sich um die Frage was die Perspektive eines Schriftstellers ausmacht. Hauptfigur Nathan Zuckerman besucht sein großes literarisches Vorbild E.I. Lonhoff, um von ihm Tipps und in gewisser Weise auch den Segen für seine Literaturkarriere zu bekommen. Doch beim genialen Schriftsteller verbergen sich unerwartete Geschichten, denn Lonhoff ist ein von sich selbst genervter Mensch, der nichts außer schreiben kann, dessen Familienverhältnisse allerdings trotz vorgegebener Ordnung alles andere als ordentlich ablaufen.

Roth reflektiert in Ghostwriter die Rolle des Schriftstellers, insbesondere aber die des jüdischen Schriftstellers. „Der Ghostwriter” ist in einem wunderbar ironischen Ton geschrieben und ganz nebenher auch noch eine wunderbare Satire auf die Ehe.


Feb 3 2010

Eine kurze Notiz zu: “Soul Kitchen”

„Soul Kitchen” ist eine deutsche Komödie von Fatih Akin. In dieser hat der Szene- Billigrestaurantbesitzer Zinos (Adam Bousdoukos) gleich mehrere Probleme auf einmal. Seine Freundin zieht nach China, um dort Karriere zu machen, sein „Restaurant” benötigt eine inhaltliche Neuausrichtung, sein Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) hat Freigang vom Knast und braucht einen Job, ohne freilich wirklich arbeiten zu wollen und zu allem Überfluss hat Zinos auch noch Rücken.

In gewohnt guten Bildern portraitiert Akin seine Heimatstadt Hamburg und alte, aber charmante Plätze der Metropole an der Elbe. Seine Geschichte wird dabei nie langweilig hat aber zwei Mängel. Sie ist für eine Komödie an zu wenigen Stellen wirklich witzig (eine grandiose Ausnahme ist Moritz Bleibtreu, der als spielsüchtiger Knackie brilliert) und sie ist an einigen Stellen zu stark überspitz, was humorvoll wirken soll, aber nicht wirklich ist. „Soul Kitchen” ist damit der bislang schwächste Film von Akin, was aber auch an der herausragenden Qualität seiner anderen Filme wie „Solino”, „Gegen die Wand” oder „Auf der anderen Seite” geschuldet ist. Ein Film den man sehen kann, aber nicht unbedingt muss.


Feb 2 2010

Die Jahreswertung der Donnerstagskicker: Stand Januar 2010

Nun ist es endlich soweit, die erste Aktualisierung der Jahreswertung ist da. Die Ergebnisse des Januars 2009 wurden gelöscht und dafür die Ergebnisse des Januars 2010 addiert. Große Veränderungen gab es nicht, aber der Vorsprung von Spitzenreiter Torsten ist kleiner geworden. Diesmal gibt es eine Top 14 der insgesamt 31 erfassten Spieler. Da es im Januar auch Spieltage mit mehreren Spielen gab wurden bei einigen Spielern 1,5 Punkte vergeben, da diese Spieler mit ihren Mannschaften einen zweiten Platz erringen konnten (bei 3 Mannschaften). Das gilt auch für Spieltage an denen 2 Spiele stattfanden. Spieler die dabei einmal im Sieger- und einmal im Verlierer-team standen, erhalten ebenso 1,5 Punkte für den Spieltag. Auch heute möchte ich wieder betonen, dass es sich um eine Beta-Version handelt. Frühestens im Dezember 2010 verfügen wir über alle Ergebnisse eines kompletten Jahres und auch dann noch kann man über Sinn oder Unsinn einer solchen Tabelle streiten. Übrigens gab es kein dokumentiertes Spiel des Monats Februars 2009, was heißt, dass keine Punkte im nächsten Monat abgezogen werden. Weiterlesen