Dez 11 2011

Eine kurze Notiz zu: “Fitzcarraldo”

„Fitzcarraldo” ist ein deutscher (aber in englischer Sprache gedrehter) Abenteuerfilm von Werner Herzog aus dem Jahr 1982. Neugierig auf den Film wurde ich durch einen anderen Film, Werner Herzogs Dokumentation über sein Verhältnis zu Klaus Kinski mit dem vielsagenden Titel „Mein liebster Feind” (aus dem Jahr 1999, also rund 8 Jahre nach dem Tod Kinskis veröffentlicht). Darin stellt sich der Regisseur Herzog als Opfer des Schauspielers Kinski dar, der mit seinen cholerischen Anfällen alle Beteiligten nervte und offenbar sogar Mord-Gelüste bei den Komparsen auslöste. Dieser Blick ist zwar sehr von der Selbstdarstellung Herzogs verzerrt, aber höchst interessant und man muss sagen auch recht amüsant. Ein wichtiger Bestandteil der Dokumentation sind die Erlebnisse beim Dreh zu „Fitzcarraldo” bei dem ein Schiff über einen Berg gezogen werden sollte. Zum Verständnis; Herzog ließ tatsächlich ein Schiff über einen Urwaldberg ziehen (sieht halt weniger gestellt aus, als wenn man das mit Tricktechnik lösen würde) und rodete dabei ein bisschen Regenwald (wenn das Sting wüsste). Da Kinski vor 20 Jahren starb, mehrten sich die Rückblicke und Reminiszenzen in den letzten Tagen. Es war also höchste Zeit, sich „Fitzcarraldo” mal anzuschauen. Weiterlesen


Dez 9 2011

Hallenfußball regional: Statistik zum 8.12.2011 mit wichtiger Ankündigung

Orange: Benny - Torten - kazwo - Behre - Jako - Oka

Bunt: Stephan - Eric - schlikkes - Mike - Conrad - tommr

Endstand: 8:7

Bemerkungen: Zwei Tage nach Nikolaus zeigte sich Bunt in Geberlaune und bescherte Orange einen Sieg, den in erster Linie Bunt nicht verdient hätte. In einem Festival der Unzulänglichkeiten war Orange nicht mal gezwungen alle Geschenke von Bunt anzunehmen , um den Sieg einzufahren. Dabei verhinderte Oka mit sehr gutem Torwart-Stellungsspiel zahlreiche Torgelegenheiten (und erfand nebenher eine ganz neue Form des Zeitspiels, das Schnürsenkel richten, nicht zu verwechseln mit dem Schnürsenkel zumachen) und brachte Bunt zur Verzweiflung.

Leider viel wichtiger sind die Ereignisse des Aprés-Kick, der wieder und wohl auch zum vorerst letzten Mal im riesa efau stattfand. Dort wurde uns mitgeteilt, dass unsere Reservierung für die Weihnachtsfeier zwar im Kalender vermerkt ist, man sich allerdings doch dazu entschieden hätte lieber Volleyballer am 22.12. zu verköstigen. Chefkoch Mario ist leider auch nicht in der Lage für mehrere Leute zu kochen, weshalb unsere Weihnachtsfeier NICHT im riesa efau stattfinden kann. An dieser Stelle muss ich persönlich bemerken - ich bin auch heute noch ziemlich sauer darüber. Die Runde kam überein einen Ausweichort zu suchen. Dieser wird im Laufe der nächsten Tage in der Shoutbox bekannt gegeben. In diesem Sinne: Ciao, riesa efau.

UPDATE: Die als Ersatzort vorgesehene Bierstube fällt leider aus, da die Bierstube nur noch bis zum 21.12. dieses Jahr geöffnet hat. Bitte Vorschläge in der Shoutbox machen.
2.UPDATE (11.12.): Nach einer gestrigen Krisensitzung wurde beschlossen, die Weihnachtsfeier in die Auszeit zu verlegen. Dort wurde für den 22.12. um 18:30 Uhr reserviert. Zahlreiches Kommen ist natürlich weiterhin erwünscht.


Dez 7 2011

Filme von Wes Anderson: „Darjeeling Limited“, „Die Royal Tenenbaums“, „Die Tiefseetaucher“ und „Rushmore“

Ich muss mich an dieser Stelle einmal lobend hinter ein nicht immer perfekt funktionierendes System stellen. Es geht nicht um den Euro oder irgendeinen mafiösen Fußballverband, sondern um meinen Filmprovider, der mir immer, wenn ich es möchte, eine DVD ins Haus schickt, welche tatsächlich auch größtenteils funktioniert. Wenn ich nicht vergesse den Film in meinen Computer zu stecken und anzuschauen, um ihn dann wieder zurückzusenden, um dann wieder einen neuen Film zu bekommen, dann kann man so zu einem kleinen Cinemasten werden (ich muss allerdings in Rechnung stellen, dass wenn es darauf ankommt und man zeigen muss, wie viele Filme man schon gesehen hat, das Resultat dann doch weniger beeindruckend ist als man erhofft, aber das ist ein anderes Thema). Eben jener Filmprovider stellt jetzt auch rund 500 Werke „Video on Demand” zur Verfügung, die ich einfach übers Netz abrufen kann. Neben zahlreichen Mist, sind aber auch fast alle Werke von Wes Anderson dabei. Dieser ist mir seit, „Der Tiefseetaucher” (Original: „The Life Aquatic with Steve Zissou”) ein Begriff. Eine, von der Kritik zerrissene und der Kinokasse größtenteils ignorierte (nicht aber von mir), Komödie mit dem begnadeten Bill Murray (der übrigens, wie Owen Wilson in +/- jedem Film von Anderson mitspielt), die nicht nur sehr charmant und witzig ist, sondern neben einem gutem Soundtrack auch noch sehr fantasievolle Bilder liefert. (kleiner Tipp, den Film sollte man im Original ansehen, denn Cate Blanchett auf Englisch zu hören, …). Weiterlesen