Feb 29 2012

Eine sehr kurze Geschichte Kataloniens

Wir fangen in der Zeit der Westgoten an, vorher war das Land natürlich auch schon besiedelt, doch für die Herausbildung des „Katalanischen” scheint dies nur von untergeordneter Bedeutung zu sein. Die Westgoten beherrschten als Nachfolger der Römer die iberische Halbinsel bis im Jahr 711 die Mauren einfielen und sehr schnell sich sehr großer Teile der Halbinsel bemächtigten (die Schlacht von Covadonga 722 bedeutete den Beginn der Reconquista - also die Rückeroberung des iberischen Gebietes, die sich allerdings bis 1492 hinzog). 801 wird Barcelona von den Franken zurückgewonnen, welche nördlich der Pyrenäen lebten und die eroberten Gebiete in Grafschaften aufteilten, woraus sich die späteren Länder herausbilden würden, daher: Katalonien, Kastilien, Galicien, Aragon  etc. Doch schon 998 gelang es den Katalanen ihre Unabhängigkeit von den Franken zu erlangen. Kurz darauf begann die Expansion des Landes insbesondere im Mittelmeerraum. So wurde beispielsweise 1229 Mallorca erobert und 1245 das maurische Königreich Valencia (das alles unter Führung von König Jaume I.), es folgten Sizilien und Sardinien, im 15. Jahrhundert gar Neapel. Weiterlesen


Feb 29 2012

Jaume Sobrequés i Callico - „Geschichte Kataloniens“

Spanien ist ein Land unterschiedlicher Kulturen und Sprachen. Das zu erwähnen ist banal. Doch man darf nicht müde werden, es sich vor Augen zu halten, wenn man über das Land spricht. Katalonien ist dabei eine Nation innerhalb der spanischen Nation, der national gesinnte Katalane würde sagen, eine Nation ohne Staat. Da Geschichte so etwas ist, wie ein Aushandlungsprozess vergangener Ereignisse, stellen natürlich auch die Katalanen gern ihre Geschichte dar, so wie Jaume Sobrequés i Callico, der Direktor des katalanischen Museums für Geschichte in Barcelona.
Seine Geschichte Kataloniens reicht von der ersten Besiedlung des Landstriches in der Altsteinzeit bis in unsere Tage hinein. Er versucht dabei eine rein katalanische Geschichte zu schreiben, ein Unterfangen was seit 1469 (mit der Hochzeit von Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragon, zu dessen Krone Katalonien gehörte) und spätestens seit 1714 (als Katalonien auf der Seite der Österreicher im spanischen Erbfolgekrieg kämpfte, verlor und große Teile seiner Selbstbestimmung einbüßte) nicht ohne die Einbeziehung des Begriffes Spanien geht, der so ungefähr das darstellt, was man heute unter dem spanischen Staat versteht (wenngleich Sobrequés betont das „Spanien” vor dem 18. Jahrhundert nichts weiter als ein geographischer Begriff war). Weiterlesen


Feb 28 2012

Wolfgang Korn – „Die Weltreise einer Fleeceweste. Ein kleine Geschichte über die große Globalisierung.“

Genau genommen ist Wolfgang Korns Buch über die Globalisierung ein Sachbuch für Jugendliche. Trotzdem ist es auch für Ausgewachsene durchaus lesenswert und führt am Beispiel der Herstellung, des Transports, des Verkaufs und der Weiterverwendung einer Fleeceweste die Globalisierung vor Augen. Im Vordergrund steht dadurch natürlich der Aspekt, das Globalisierung vor allem in unseren Produkten zum Ausdruck kommt, als Prozess der kapitalisierten Warenwelt sozusagen. Damit verliert Korn kulturelle Globalisierung etwas aus dem Auge (es kommt am Rande immer mal wieder mit vor), was aber diesem Buch keinesfalls abträglich ist, denn gerade unser Umgang mit Produkten ist geprägt von einer großen Unwissenheit des Konsumenten. So ist Korn ein aufklärerisches Buch gelungen, das nicht einseitig verteufelt, sondern erhellt und da für Jugendliche geschrieben, absolut verständlich ist. So beschreibt er, dass der Transport der Weste um die halbe Welt, nur einen marginalen Teil der Kosten ausmacht, das die Arbeitszustände in einigen Produktionsstätten abenteuerlich schlecht sind und wo man sich darüber informieren kann (beispielsweise unter sauberekleidung.de) oder das die Container der Altkleidersammlung nicht von Hilfsorganisationen betrieben werden, sondern von eigenen Firmen und das es nicht unbedingt förderlich ist seine alten Klamotten dorthin wegzugeben.

Übrigens ist dieses Buch kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen zu erhalten.


Feb 27 2012

Hallenfußball regional: Statistik zum 23.2.2012

Team „Grün”: Mike, Erik, Burka, Kurt, Stephan

Team „Bunt”: Torsten (C.v.M), Benny, Behre, Jako, Andrè

Endstand: 14:10

Bemerkungen: Dank an Behre und Stephan für die Wiedergabe des letzten Spieltags. Leider lassen beide Mitteilungen Fragen offen. Diese seien hier zusammengefasst. Über den Endstand gibt es erheblich zahlenmäßige Abweichungen, so wurde von Stephan ein 14:10 übermittelt, von Behre jedoch ein 13:8 (was einen Unterschied von 3 Toren ausmacht!). Allerdings hat definitiv das Team um Stephan gewonnen (statistisch gesehen; zu meinem Missfallen). Was dabei getragen wurde bleibt aber unklar, denn laut Stephan waren die Gewinner „grün” gekleidet, laut Behre „rot”. Allerdings ging der Sieg in Ordnung, so wurde von beiden Seiten berichtet. Stephans Einschätzung soll hier aber wörtlich wiedergegeben werden: „Schöner Kick! Erst in der letzen halben Stunde ist „Grün” davongezogen. … und Mike hat auch mal paar Buden gemacht! Danke Mike.”


Feb 24 2012

Csak a szél

„Csak a szél” (zu deutsch: „Nur der Wind”) ist ein 2012 auf der Berlinale erschienener Film des Ungarn Bence Fliegauf. Vielleicht sollte man vorweg nehmen, dass dieser Film den „Großen Preis der Jury” (2.wichtigster Preis der Berlinale für einen Film) gewann und mir fast ausschließlich nur positive Kritiken zu diesem Film bekannt sind. Deshalb sei auch gleich mein Urteil vorweggenommen; es ist so mit der schlechteste Film, den ich seit einer Ewigkeit gesehen habe, der zwar aufwühlend ist, dabei aber mich ebenso so sehr wegen seiner filmischen Eigenarten bewegt (und das ist nicht positiv gemeint) wie auch durch sein dramatisches Ende (das ist zweifellos bewegend und teilweise gut gemacht). Ich muss allerdings hinzufügen, dass längeres Nachdenken dieses Urteil ein wenig mildert. Weiterlesen


Feb 17 2012

Hallenfußball regional: Statistik zum 16.2.2012

Grün: Benny - Stephan - Torsten - Saschi - tommr

Bunt: Mike - Burkhard - Rapha - Kurt - Oka

Endstand: 14:10

Bemerkungen: Feiner Drop-Kick1 am Donnerstag! Nach Unruhe im Vorfeld und von den Meiden geschürter Panikmache, um den Spielort der Kicker - die Eishalle energieverbund Arena - konnte dann doch ein solides und gänzlich wasserfreies Spiel durchgeführt werden. Die Kicker erkannten keinerlei Risse im Dach und der Hallenboden war trocken wie immer.
Und schon legte Bunt los wie die Feuerwehr, der agile Mike rannte tommr ein ums andere mal weg und schoss seinem Team einen Vorsprung heraus. Doch beim Stand von 8:5 für Bunt wendete sich das Blatt. Bunt wurde langsam müde und Grün drehte in der Offensive mehr auf und stand defensiv sicherer. So gewann man mit einer starken letzten halben Stunde das Spiel. Ein großer Erfolg für Stephan, der damit sowohl die Führung in der 365 Tage-Wertung übernahm, als auch in der Gesamtpunktevergabe all-time. Weiterlesen

  1. an dieser Stelle muss erwähnt werden, dass Stephan für dieses vorzügliche Wortspiel verantwortlich ist []