Jan
8
2012
„The Fighter” ist ein amerikanisches Sport-Drama von David O. Russell aus dem Jahr 2011. Erzählt wird nach einer wahren Geschichte der Aufstieg des Boxers Micky Ward (Mark Wahlberg). Dieser lebt in Lowell, Massachusetts, einst einem der Geburtsorte der amerikanischen Industriellen Revolution, heute aber eher ein etwas heruntergekommenes Städtchen. Ebenso heruntergekommen ist Mickys Familie, allen voran sein cracksüchtiger Bruder und Trainer Dicky Eklund (Christian Bale). Dicky war einst auch Boxer und hatte es immerhin mal geschafft, den großen Sugar Ray Leonard auf die Bretter zu schicken (böse Gerüchte behaupten aber er wäre ausgerutscht). Doch dieser Erfolg ist lange her und Dicky ist nicht mehr viel geblieben, außer seinem Sohn, der Position des Trainers (und ehemaligen Vorbilds) von Micky und der Position des Lieblingskindes in der Großfamilie der Frau Mutter Alice (Melissa Leo). Diese ist auch Managerin von Micky, der scheinbar die einzige Geldquelle der Familie ist und zu einem vom Sportsender ESPN übertragenen Fight nach Las Vegas reisen soll. Leider ist Bruder Dicky durch drogenkonsumierendes Verhalten unpünktlich und die Vorbereitungen auf den Kampf werden empfindlich gestört. Der negative Höhepunkt ereignet sich aber direkt vor dem Duell, als der Familie gesagt wird, der ursprüngliche Gegner hätte die Grippe und Micky müsse gegen einen erheblich gewichtigeren Gegner ran (höhere Gewichtsklasse). Doch wegen des Geldes sagt die Familie zu und Micky bezieht ordentlich Prügel. Seine neue Freundin Charlene Fleming (Amy Adams) überzeugt Micky danach, sich von seiner Familie zu lösen und endlich professionell zu arbeiten, so wie es ihm am Rande des Kampfes in Las Vegas angeboten wurde. Weiterlesen
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Jan
3
2012
Der Beginn von „Source Code”, dem zweiten Werk von Duncan Jones aus dem Jahr 2011, erinnert mich an Nachmittage und Abende die ich mit meinem Freund Sascha vor dem Computer verbrachte. Damals - wir waren in der ach so wunderbaren Adoleszenz - schlugen wir uns in einem Abenteuerrollenspiel als Indiana Jones durchs Schloss Brunnwald. Doch unsere Schlagkraft (sowohl im richtigen Leben, als auch an der Maus bzw. Tastatur) war begrenzt und leider gab es recht viele Nazis im Anwesen, so mussten wir immer wieder zwischenspeichern bevor der nächste Fight begann, denn wurde dieser verloren, starb Indi und das Spiel war verloren. Und wenn das passierte ging es einfach Dank reload in die Ausgangsposition zurück. Weiterlesen
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Dez
7
2011
Ich muss mich an dieser Stelle einmal lobend hinter ein nicht immer perfekt funktionierendes System stellen. Es geht nicht um den Euro oder irgendeinen mafiösen Fußballverband, sondern um meinen Filmprovider, der mir immer, wenn ich es möchte, eine DVD ins Haus schickt, welche tatsächlich auch größtenteils funktioniert. Wenn ich nicht vergesse den Film in meinen Computer zu stecken und anzuschauen, um ihn dann wieder zurückzusenden, um dann wieder einen neuen Film zu bekommen, dann kann man so zu einem kleinen Cinemasten werden (ich muss allerdings in Rechnung stellen, dass wenn es darauf ankommt und man zeigen muss, wie viele Filme man schon gesehen hat, das Resultat dann doch weniger beeindruckend ist als man erhofft, aber das ist ein anderes Thema). Eben jener Filmprovider stellt jetzt auch rund 500 Werke „Video on Demand” zur Verfügung, die ich einfach übers Netz abrufen kann. Neben zahlreichen Mist, sind aber auch fast alle Werke von Wes Anderson dabei. Dieser ist mir seit, „Der Tiefseetaucher” (Original: „The Life Aquatic with Steve Zissou”) ein Begriff. Eine, von der Kritik zerrissene und der Kinokasse größtenteils ignorierte (nicht aber von mir), Komödie mit dem begnadeten Bill Murray (der übrigens, wie Owen Wilson in +/- jedem Film von Anderson mitspielt), die nicht nur sehr charmant und witzig ist, sondern neben einem gutem Soundtrack auch noch sehr fantasievolle Bilder liefert. (kleiner Tipp, den Film sollte man im Original ansehen, denn Cate Blanchett auf Englisch zu hören, …). Weiterlesen
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Nov
23
2011
Im Bemühen, Klassiker der Filmgeschichte zu rezipieren, fand sich neulich „Der Pate” von Francis Ford Coppola in meinem DVD Player wieder. Die Erwartungen an den nun schon 39 Jahre (1972 veröffentlicht) alten Film waren hoch und vorweg gesagt, sie wurden nicht enttäuscht. „Der Pate” ist sicherlich die Mutter aller Mafiafilme. Im Mittelpunkt steht die Familie Corleone, einer der fünf mächtigsten Familien des organisierten Verbrechens in New York, kurz nach dem Ende des 2.Weltkriegs. Familienoberhaupt Don Vito Corleone (Marlon Brando) wickelt noch kleiner Geschäfte ab, während in seinem prächtigen Anwesen ein rauschendes Fest zur Hochzeit seiner Tochter Connie (Talia Shire) abgehalten wird. Der abgehalfterte Filmstar und Patensohn des Don, Johnny Fontane (Al Martino) bittet um Hilfe bei der Vermittlung einer Filmrolle, da die Besetzung wohl ohne ihn stattfinden soll. Natürlich hilft die Familie, in dem sie dem nicht gerade gut auf Fontane zu sprechenden Produzenten dessen Lieblingspferd in Teilen ins Bett legen (absolut legendäre Szene). Doch die Familie -allen voran Vito - bekommt mehr und mehr Probleme mit den anderen Gangster-Familien, da sie nicht neue Geschäftsmodelle, wie Drogen, ausprobieren möchten. Und schneller als gedacht befindet man sich in Mitten eines Bandenkrieges, in welchem Sohn Sonny Corleone (James Caan) die Geschäfte am laufen halten muss und der eigentlich recht Gesetztes gläubige Sohn Michael (Al Pacino) der Familie einen mörderischen Dienst erweist. Weiterlesen
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Feb
28
2011
„Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben” ist ein Film von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1963. Die bitterböse Komödie ist eine politische Satire über den Kalten Krieg und die atomare Aufrüstung. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Angriff der US-Streitkräfte auf die Sowjetunion mit atombombenbeladenen Flugzeugen. Diese werden vom geisteskranken General Jack Ripper (Sterling Hayden), ohne offiziellen Befehl, entsandt. Ripper erhofft sich, durch seine Aktion die US-Regierung zum Schritt zu bewegen, alle militärischen Kräfte auf die Kommunisten zu richten und diese vollkommen zu zerstören, bevor diese die USA zerstören können. Rippers Grund für diese drastische Aktion ist das langsame und schleichende Eindringen des Kommunismus in die amerikanischen Körper unter anderem durch das Trinkwasser (und dem Entzug wertvoller Körpersäfte). Die US-Regierung trifft sich daraufhin in einer dringenden “round-table” Sitzung, um über die Notsituation zu beraten. Rippers Plan scheint kaum noch zu stoppen zu sein. General Turgidson (George C. Scott) eröffnet - ähnlich Rippers Szenario - den Gedanken des vollkommenen Erstschlages, der die Sowjetunion und 90% ihrer Waffen zerstören würde, kann aber Präsident Muffley (Peter Sellers) damit nicht überzeugen. Was bis dato alle noch nicht wissen ist, dass die Sowjetunion eine Weltvernichtungsmaschine besitzt. Der wunderliche Dr.Seltsam (Peter Sellers) erklärt den schrecklichen Mechanismus dieser Maschine. Weiterlesen
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Feb
13
2011
„Junebug” (in deutscher Übersetzung auch unter „Junikäfer” bekannt) ist ein amerikanischer Spielfilm von Phil Morrison aus dem Jahr 2005. Im Mittelpunkt der Handlung steht die kleinstädtische Familie des mittlerweile urbanen Städters George Johnston (Alessandro Nivola), der mit seiner frisch getrauten Frau, der britischen Kunsthändlerin Madeleine (Embeth Davidtz) aus Chicago in die provinzielle Heimat North Carolinas kommt. Anlass dafür ist weniger, die gerade erst vergangene Hochzeit der beiden, sondern ein in der Nähe lebender „Outsider-Künstler” (Frank Hoyt Taylor), den Madeleine für ihre Galerie verpflichten möchte. Doch wo man schon mal da ist, kann man auch die Familie besuchen. George, der nur sehr zurückhaltend in Szene gesetzt wird, kehrt in seine alte Welt der Provinz zurück, in welcher die mürrische Mutter Peg (Celia Weston) das Haus beherrscht, Vater Eugine (Scott Wilson) lieber nicht zu viel sagt und Bruder Johnny (Benjamin McKenzie) und seine Frau Ashley (Amy Adams) ein Kind erwarten, während Madeleine versucht mit allen gut auszukommen. Weiterlesen
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