Whale Watching Tour in Madrid
Es ist wieder eines der Konzerte, wo man nicht genau was einem erwartet. 4verschiedene Künstler haben sich angesagt und man weiß nur isländischer Einfluss soll es wohl sein. Das lässt einiges erwarten. Weiterlesen
Es ist wieder eines der Konzerte, wo man nicht genau was einem erwartet. 4verschiedene Künstler haben sich angesagt und man weiß nur isländischer Einfluss soll es wohl sein. Das lässt einiges erwarten. Weiterlesen
Die norwegischen „Könige der Zufriedenheit” gaben ihr Debüt in der spanischen Hauptstadt im „Teatro Circo Price”, einem neu umgebauten Saal, der hauptsächlich für Zirkusveranstaltungen genutzt wird und deshalb einen runden Innenraum hat, der bis auf die Bühne von 2 Rängen umgeben ist. Im Rahmen ihrer Tour stellten die Freunde des ruhigen Gitarrenliedguts ihre neueste CD „Declaration of Dependance” vor und zur großen Freude des Publikums auch ältere Hits von den Alben „Riot on an Empty Street” und “Quiet Is the New Loud”. Weiterlesen
Franz Ferdinand besitzen in Spanien einen erstaunlich guten Ruf. So konnten sie auch mühelos den Sportpalast (Palacio de les Deportes) in Madrid füllen. Und das ist ein wirklich beeindruckendes Gebäude. Mit einem Fassungsvermögen von rund 15000 Menschen kann er sich zu den grössten Hallen Europas zählen. Erstaunlicherweise wurde mir erzählt, dass anders als in Berlin oder Köln, wo lokale Basketball oder Eishockeyteams solch grosse Hallen als ihre Spielstätte nutzen, im Palacio de los Deportes nur die Basketball- oder Handballnationalmannschaften spielen und es deshalb mehr Konzerte als Sportereignisse in dieser Riesenhalle gibt.
Ein solches Konzert spielten Franz Ferdinand am 5.4., rund 2 Wochen vorher schon ausverkauft konnten sie sich fantastischen Support organisieren. In Deutschland sicherlich schwer vorstellbar waren Mando Diao Vorband, die wiederum eine eigene Vorband hatten: Kissogramm.
Durch den Besuch von drei spanischen Bars etwas in Zeitverzug, erreichten wir die Halle gerade rechtzeitig zu Mando Diao. Leider war im Innenraum schon alles besetzt und so mussten wir auf einer der Tribünen Platz nehmen, was angesichts der Musik aber keiner machte und alle schon zur Vorband von ihren Sitzen sprangen und tanzten. Da die Sitzreihen im Sportpalast genügend Platz bieten ist das Tanzen auch kein grosses Problem. Ebenso die Akkustik ist für eine solche Halle wirklich sehr anständig. Einzig die Größe der Halle lässt einen mehr an ein Stadionkonzert denken, als an ein intimes Indoor Konzert. Aber egal, Mando rockten ganz hervorragend, doch leider viel zu kurz. Nach weniger als 45min überliessen sie Franz Ferdinand den Bühnenplatz. Und diese bewiesen mir, dass sie eine fantastische Liveband sind. Obwohl ich die Briten nie große Beachtung schenkte, kannte ich fast jedes Lied, was dafür spricht das ich unbewusst das Repertoire der Band irgendwo aufgesogen hatte. Die Masse tobte und wirklich keiner in unserem unmittelbaren Umfeld stand still. Gefeiert von den spanischen Massen spielte Franz Ferdinand eine sehr gelunge Zugabe von fast 45min. Dabei kam es zu zwei gelungenen Drumvorführungen, bei der die gesamte Bands auf irgendetwas gerade zur Hand Habendes trommelte. Später wurde dies mit Keyboards wiederholt (wofür aber natürlich Instrumente hereingeholt wurden). Nach rund 1:30 h beendeten Franz Ferdinand ihren furiosen Auftritt in Madrid. Ein sehr gelungenes Konzert in einer beeindruckenden Location.