Eine kurze Notiz zu: “Good Will Hunting”
„Good Will Hunting” ist ein Drama von Gus Van Sant aus dem Jahr 1997. Das Drehbuch schrieben Ben Affleck und Matt Damon, die beide im Film mitspielen und bei dem Letzterer, die Hauptrolle des Will Hunting übernimmt. Dieser arbeitet als Putzhilfe in der Harvard University und wohnt unter recht ärmlichen Umständen im proletarischen South Boston. Überraschenderweise ist er aber ein Genie, dem kein wissenschaftliches Problem zu schwer ist und für alles eine Lösung weiß. Professor Gerald Lambeau (Stellan Skarsgård) erkennt die unheimliche Begabung von Hunting und möchte ihn fördern, auch weil er sich nicht unerhebliche Vorteile für seine Arbeit verspricht. Doch Hunting ist nur wenig gewillt, lieber trifft er sich mit einer Gruppe von Freunden um den Bauarbeiter Chuckie Sullivan (Ben Affleck), um Bier zu trinken und gegebenfalls andere Mitmenschen zu vermöbeln. Dadurch gerät Hunting in juristische Schwierigkeiten. Er kann einem Gefängnisaufenthalt nur entgehen, wenn er sich in psychiatrische Behandlung begibt. Diese übernimmt der etwas eigenwillige Sean Maguire (Robin Williams). Nebenher lernt Hunting aber noch die nicht nur gut aussehende, sondern auch sympathische Studentin Skylar (Minnie Driver) kennen.
„Good Will Hunting” ist ein atmosphärischer Film, bei dem man zwar schon nach 10min weiß, wie es am Ende ausgehen wird und bei dem man bei einigen Szenen leichte Bauchschmerzen bekommt, der aber doch solide Unterhaltung darstellt. Obwohl die Geschichte so überraschend ist, wie ein Geschenk zu Weihnachten, gelingt es Van Sant die Charaktere gut zu zeichnen. Das dabei eine Paraderolle für Robin Williams wurde, kann man ihm nicht übel nehmen, ob sie den Oskar 1998 als bester Nebendarsteller verdient hat, sei hier einmal dahingestellt.