Aug
31
2010
„Was nützt die Liebe in Gedanken” ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2004 von Achim von Borries. Erzählt wird nach der wahren Geschichte der beiden Teenager Paul Krantz (Daniel Brühl) und Günther Scheller (August Diehl). Beide beschließen sich umzubringen, wenn ihre Liebe auf dem Höhepunkt sei und wenn jemand ihnen diese Liebe wegnehmen würde. Und so leben sie im Sommer 1927 an einem Wochenende, schmeißen eine Party irgendwo im wunderschönen Brandenburg, verlieben sich und werden enttäuscht nicht zuletzt von Günthers Schwester Hilde (Anna Maria Mühe).
„Was nützt die Liebe in Gedanken” ist ein ruhiger Film, der wunderbar die Melancholie junger Liebe, des Verliebtseins und der Enttäuschung wiedergibt und dabei in himmlischer Kulisse spielt. Der Film hat mindestens zwei herausragende Schauspieler, mit Daniel Brühl, der ganz wunderbar den verliebten und etwas schüchternen Schüler gibt und August Diehl als etwas aufbrausender, aber verzweifelter Geliebter.
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Aug
28
2010
„Inglourious Basterds” ist der 2009er Film von Quentin Tarantino. Erzählt wird die Geschichte einer geheimen jüdischen Militäreinheit - der Inglourious Basterds - im 2. Weltkrieg, die in Frankreich Nazis jagen. Ihnen bietet sich die einmalige Möglichkeit alle Nazi-Größen bei einer Filmpremiere in Paris umzubringen.
Recht grob ist damit die Handlung schon beschrieben, denn obwohl „Inglourious Basterds” fast 2:30h lang ist, passiert eigentlich gar nicht so viel. Fast zwei Stunden lang hat man das Gefühl einen Kriegsfilm mit Witzen anzusehen, bei dem Tarantino sich darauf verlegt hat, mal Nazis umzubringen (was per se ja mindestens genauso gut ist, wie wenn sich Mafiagrößen umbringen). Das man dabei jede Menge deutsche Schauspieler sehen kann, ist ein allenfalls netter Nebeneffekt, obwohl Til Schweiger als nazimordender Ex-Nazi ebenso gefällt wie der verliebte Scharfschütze den Daniel Brühl darstellt. Brad Pitt als Anführer der Inglourious Basterds ist allenfalls nur mittelmäßig. Wirklich Klasse bekommt der Film erst durch zwei Komponenten. Die eine ist der großartige Christoph Waltz, der den Judenjäger Hans Landa spielt und absolut zu Recht den Oscar dafür erhalten hat (interessanterweise als bester Nebendarsteller, obwohl er mir eine, wenn nicht die Hauptrolle im Film spielt). Mit der Darstellung von Waltz gewinnt der Film enorm. Die zweite Komponente, die den Film außergewöhnlich macht, ist das sehr intelligente Ende, das gerade nach den etwas langatmigen ersten 2 Stunden äußerst positiv überrascht. Hier brilliert Tarantino, denn alle (teilweise sehr mühsam aufgebauten) Erzählstränge finden zusammen und verweben sich zu einem klugen, weil überraschenden und sehr selbstironischen Ende.
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Sep
25
2009
Der Duft von Lavendel ist ein britischer Spielfilm aus dem Jahr 2004. Im idyllischen Cornwall wohnen die beiden älteren Schwestern Ursula (Judi Dench) und Janet (Maggie Smith). Sie bewohnen ein Haus etwas oberhalb des Strandes, an dem eines Morgens im Jahre 1936 der Pole Andrea (Daniel Brühl) angespült wird. Die beiden Schwesternkümmern sich liebevoll und pflegen Andrea, dessen Genesung gut voranschreitet und der bald darauf sein musikalisches Talent zur Schau stellt. Dies bemerkt die junge Malerin Olga Daniloff (Natasha McElhone).
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Aug
13
2009
„Ein Freund von mir“ ist ein deutscher Kinofilm aus dem Jahr 2006 von Sebastian Schipper. Der schüchterne Workaholic Karl (Daniel Brühl), der für seine Versicherungsunternehmen gerade einen Nachwuchspreis gewann, wird wegen seiner Menschenscheu für einen Tag in die Autovermietung versetzt. Dort lernt er Hans (Jürgen Vogel) kennen, der als Jobber von Anstellung zu Anstellung wechselt und für den Moment lebt und Karl recht bald mit seiner Freundin Stelle bekannt macht. Der großartige Jürgen Vogel brilliert in diesem ruhigen, aber absolut sehenswerten Film über Freundschaft, die Frage nach dem Sinn im Leben im Allgemeinen und von Karieren im Besonderen und Liebe. Noch besser wird der Film durch seinen ausgezeichneten Soundtrack.
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