Eine kurze Notiz zu: “Arlington Road”
Einige Filme werden von der Realität eingeholt. Normalerweise betrifft dies zumeist Science-Ficton Machwerke, die in einer grauen düsteren Zukunft spielen, in 20 oder 30 Jahren. Wenn diese Streifen dann eben jenes Alter erreicht haben, bemerkt man schnell, dass sie quasi von der Zeit eingeholt wurden und die Ideen, die diese Filme hatten, heute alles andere als realistisch klingen und damit in gewisser Weise lächerlich werden. Ein vollkommen anderes Beispiel sind Filme, die ebenso von der Realität eingeholt werden, obwohl sie gar nicht in der Zukunft spielen, aber die Welt sich so schnell verändert hat, dass auch sie von einem Moment auf den anderen veralten. Genau das ist der Punkt bei „Arlington Road”. Erschienen 1999, von Regisseur Mark Pellington gedreht, behandelt er das Thema Terrorismus und das noch vor 9-11. Weiterlesen