Valencia
Die Stadt an Spaniens Ostküste vereint wie nur wenige Orte Historisches und Zeitgemäßes. Einiges aus Valencia ist weltbekannt: die Paella zum Beispiel, anderes erfreut sich großer Popularität: wie das Fallas Fest im März, das größer als San Fermin in Pamplona ist, Neues ist dazugekommen: wie der America’s Cup oder die Formel 1. Valencia besticht aber auch durch innovative urbanistische Pläne. So beschloss man in den 70er Jahren den Fluss Turía um die Stadt zu leiten und im ehemaligen Flussbett, das die Stadt zerschnitt, eine Parklandschaft zu gestalten. Valencia, das fast keine Grünanlage hatte, durchzieht nun ein Band aus Bäumen, Wiesen, Spielplätzen und Sportanlagen. In den 1990er durfte einer der berühmtesten Söhne der Stadt, der Architekt Santiago Calatrava das Ende des alten Flussbettes bebauen. Herausgekommen ist eine Stadt der „Kunst und Wissenschaft“ mit Oper, Museen, Kino und Brücken in der man sich fühlt, als lebe man in einer fernen zukünftigen Architektur. Selten hat man das Gefühl so sehr im 21.Jahrhundert angekommen zu sein, wie bei diesen weißen Bauten mit ihren geschwungenen Formen. Die Stadt ist aber keinesfalls frei von Wiedersprüchen, die Kommune investiert viel Geld in Prestigeobjekte, lässt dafür aber das ein oder andere Notwendige zu kurz kommen. Die Bewohner der Stadt lieben es etwas reicher und modischer auszusehen, als sie sind. Auf der anderen Seite gibt es ein lebendiges alternatives Viertel „El Carmen“, was in den letzten Jahren aber mehr und mehr kommerzialisiert wurde. Ein nicht weniger interessanter Streit in der Stadt ist der, ob denn nun „Valenciano“ (die Sprache die Teile der Bevölkerung sprechen) nur Dialekt des Katalanischen ist, oder doch eine eigene Sprache.
Valencia ist ein faszinierender Platz und einige interessante Geschichten und Orte sollen hier vorgestellt werden.
Valencia ist ein faszinierender Platz und einige interessante Geschichten und Orte sollen hier vorgestellt werden.