Nov 26 2014

Lucy

Ich gebe zu, ich hielt mal viel von Luc Besson. Als Teenager fand ich „Leon - Der Profi” ziemlich gut und später konnte ich auch dem „Fünften Element” etwas abgewinnen. Also warum nicht die Gelegenheit nutzen, um bei etwas ungenutzter Zeit „Lucy” zu sehen, Bessons neuesten Film. Gleich vorweg, das Beste an Lucy ist seine Länge von 89min, denn viel länger ist dieser Schwachsinn kaum auszuhalten. Worum geht es? Lucy (Scarlett Johanssen) gerät in Taiwan in die Hände einer gewalttätigen Drogenmafia und wird gezwungen eine neue Droge zu schmuggeln, indem man ihr diese Droge in den Bauchraum einnäht. So weit, so brutal. Währenddessen hält Prof. Norman (Morgan Freeman) einen wichtigen Vortrag in Paris, über die Nutzung des menschlichen Gehirns. Dabei steht im Mittelpunkt, dass wir Menschen nur 10% unseres Gehirns nutzen und Prof. Norman spekuliert wie viel mehr möglich wäre, wenn man diese Effektivität auch nur geringfügig erhöhen würde. Und nun kommst: Lucy kann es, wenn auch nicht freiwillig. Denn ihr Bauchimplantat platzt und führt dazu, dass sich ihre Hirnkapazität auf 100% steigert. Jetzt will sie den Professor finden, um zu zeigen was sie alles kann. Weiterlesen


Nov 21 2014

Daniel Kehlmann - F

Nachdem ich zweimal hintereinander an Büchern scheiterte (Le Clézios „Das Fieber”, das mir wieder mal zeigte das die Auswahl des Nobelkomitees nicht immer auch meine Wahl ist und an Christa Wolfs „Nachdenken über Christa T.”, über der bei mir ein Fluch liegt, denn schon zu Schulzeiten war ihre „Kassandra” das am schwierigsten zu lesende Buch für mich und eine schmerzliche Erinnerung an meinen Deutsch-Grundkurs) wollte ich auf bewährte, aber intelligente Lektüre zurückgreifen. Was liege da näher als der mittlerweile schon ein Jahr alte, neue Kehlmann. Weiterlesen


Nov 19 2014

Gone Girl

Man kann nicht immer nur Serien schauen, also ist es auch mal wieder an der Zeit sich den ein oder anderen Kinofilm anzusehen. So wie der momentan schon recht lange laufende Thriller „Gone Girl” (dessen blöden deutschen Nebentitel „Das perfekte Opfer” wir hier gleichmal vergessen möchten) von David Finscher. An ihrem 5. Hochzeitstag verschwindet Amy (Rosamund Pike)die Ehefrau von Nick Dunne (Ben Affleck). Schnell sieht es wie ein Verbrechen aus, nur taucht weder eine Lösegeldforderung, noch eine Leiche auf. Vielmehr zeigt sich, dass die eigentlich so perfekte Ehe der Dunns doch vielmehr kriselte als von außen angenommen. Damit gerät Nick ins Fadenkreuz der Ermittlungen von Detective Rhonda Boney (Kim Dickens). Nur seine Zwillingsschwester Margo (Carrie Coon) hält noch zu ihm, wenngleich auch sie über Nicks geheimes Leben erstaunt ist. Weiterlesen


Okt 28 2014

TV in Serie: “The Wire” - Staffel 5 und Gesamtschau der Serie

Der in den USA nicht ganz unbekannte Kolumnist Joe Klein sagte auf die Feststellung das „The Wire” nie den wichtigsten TV-Serien Preis gewonnen hatte, folgende bemerkenswerten Aussage: „The Wire hasn’t won an Emmy? The Wire should get the Nobel Prize for Literature!” Man kann insbesondere den zweiten Satz vollkommen unterstützen, obwohl TV-Serien wohl nie - und vollkommen berechtigterweise - einen Literarturpreis gewinnen werden. Trotzdem ist der Vergleich treffend. „The Wire” ist wie ein komplex verschachtelter Roman von 2000 oder mehr Seiten Länge, der 5 Teile und 60 Kapitel hat und bei dem jeder Teil den vorhergehenden dekonstruiert und auf neue Wege führt (die FAZ berichtete 2010 sehr lesenswert über „The Wire” als Serie, die wie ein Roman funktioniert, hier der Link). Trotzdem ist die Serie nicht wirklich schwer zu verstehen, man muss noch nicht mal dringend von Beginn an schauen, denn diese Komplexität bietet sich an, aber sie drängt sich niemals auf.

Im Artikel zur 1. Staffel habe ich davon berichtet das „The Wire” von einigen Menschen zur besten je gezeigten TV-Serie gezählt wird. Blicke ich zurück auf großartige Serien wie: „Sopranos”, „Six Feet Under” oder „Breaking Bad” so muss ich feststellen, diesen Meinungen kann ich zustimmen. „The Wire” ist eben noch ein bisschen besser, was vor allem daran liegt, dass diese Serie eine nie dagewesene Mischung, aus sich treu bleiben und sich neu erfinden hat, bei einem Realismus der so bisher nicht dargestellt wurde. Die Serie spricht aus dem Herzen des alltäglichen Lebens einer Stadt.

In diesem Artikel schauen wir auf die 5. und letzte Staffel der Serie, darüber hinaus blicken wir darauf was „The Wire” ausmacht (später ist noch ein Artikel über die wichtigsten Figuren der Serie geplant). Es besteht also größtmöglicher SPOILERALARM. Wenn Sie irgendwann einmal in ihrem Leben vor haben, diese Serie zu sehen - und glauben sie mir, sie können keinen Fehler damit machen, ganz im Gegenteil die Serie wird sie bereichern, wie keine andere dieses Formates es kann und wie nur die besten aller Bücher es vermögen - dann lesen sie jetzt auf gar keinen Fall weiter. Weiterlesen


Okt 24 2014

Hallenfußball regional: Bericht zum 23.10.14

Mehr: Robert - schlikkes - Saschi - Erik - tommr (zu 25,5%)

Oder Weniger: Henry - Stephan - Mike - Andrew

Endstand: 23-18

Bemerkungen:

9 Mann bei den Kickern, dass fetzt. Dank Henry konnten wir mit Andrew einen neuen Mitspieler begrüßen, der sein Debüt auf der Platte gab, dass sich mit zunehmenden Spielverlauf immer mehr steigerte. Weniger konnte das Spiel lange Zeit recht offen halten. Mehr, die aber lediglich mit einem Viertelmann (Gründe wurden letzte Woche erörtert) mehr antraten, zogen aber in den letzten halben Stunde davon. Als Stephan dann von einem Geschoss aus den eigenen Reihen niedergeworfen wurde (Hinterkopf oder doch Ohr? Das Opfer konnte das nicht aufklären und ihr wie immer höchst objektiver Berichterstatter hackte gerade wieder etwas in die TuTe ein, die übrigens vollautomatischer ist, als man meinen könnte und konnte so die Szene nicht sehen, 0,25-Mann halt) war das Spiel eigentlich gegessen. So wurde noch eine humanitäre Aktion durchgeführt und ein eingeklemmter Ball vom Hallendach bugsiert. Hier der Beweis, dass die Kicker mehr können, als nur sinnlos auf Tore schrubben:donnerstagskicker-helfen.jpg

Toll! Weiterlesen


Okt 17 2014

Hallenfußball regional: Bericht zum 16.10.14

ergebnis-1610.jpg

Bemerkungen: Pre-Comeback bei tommr. Da erneut nur minimale Teilnehmerzahl angemeldet war, spielte tommr auf 25% Basis mit. Was hieß, dass er jedem Zweikampf aus dem Weg ging und nur locker das Parkett hoch und runter rannte.  Das fühlte sich ganz solide an, wird aber nur wiederholt werden, wenn wieder die Teilnehmerzahl zu gering ist und sonst kein Spiel stattfinden würde. Ein richtiges Comeback ist weiterhin erst am Ende des Jahres zu erwarten. Zum Spiel ist zu sagen, dass das 22:22 vollkommen in Ordnung geht. Bei Orange erzielte Stephan wieder 12 Tore und jagt damit weiterhin die 400 Tore-Marke, die er aber nie erreichen wird, weil keine ausreichenden Statistiken zur Verfügung stehen. Bei Bunt erzielte Geburtstagskind Andre die meisten Treffer und erfreute die Kicker mit einem feinen Kasten.