Das African Cup of Nations 2012 Quiz
Schon sind wieder zwei Jahre vorbei und der African Cup of Nations geht in seine 28. Auflage. Da wir vor zwei Jahren viel Fußballerisches abgefragt haben, wird es dieses Jahr etwas bunter. Viel Spaß
Schon sind wieder zwei Jahre vorbei und der African Cup of Nations geht in seine 28. Auflage. Da wir vor zwei Jahren viel Fußballerisches abgefragt haben, wird es dieses Jahr etwas bunter. Viel Spaß
Sollte ein Film der „Oxford Murders” heißt, aufgrund der Ortsbezeichnung besonders intelligent sein? Und wenn ja, was macht einen intelligenten Film aus bzw. ist ein intelligenter Film auch ein guter Film? Fragen die ich mir bei Alex de la Iglesias 2008er Thriller eben jenes Titels gestellt habe. Das Gerüst ist ein recht gewöhnlicher Krimispott, allerdings in exquisiter Umgebung. Der amerikanische PhD Student für Mathematik Martin (Elijah Wood) kommt nach Oxford, um dort Prof. Arthur Seldom (John Hurt) als seinen Mentor zu gewinnen. Doch dieser ist nicht wirklich zu begeistern und gerade als Martin wieder abreisen will, findet er gemeinsam mit Seldom seine Zimmervermieterin Tod auf. Deren Tochter Beth (Julie Cox) als auch die Krankenschwester Lorna (Leonor Watling) zeigen Zuneigung für Martin, doch dieser scheint hauptsächlich begeistert mit Seldom den Fall zu lösen, in welchem es plötzlich immer mehr Tote gibt.
Alex de la Iglesias Thriller wirkt ständig bemüht hochgeistig (irgendwie in einer mathematisch-logischen Denke) daher zu kommen, um so seinen Schauplatz zu rechtfertigen. Das tut nicht immer nur gut. Auch die Struktur eines Krimis kann „Oxford Murders” nicht aufbrechen, wenngleich das Ende nicht beliebig und durchaus geistreich arrangiert ist und auch den Kontext eines Mordes einbezieht. Aber all das macht diesen Thriller zu keinem Kunstwerk, sondern nur zu einen zwar sehenswerten, aber nicht herausragenden Film.
„Rescue Dawn” ist ein amerikanischer Kriegsfilm des deutschen Regisseurs Werner Herzog aus dem Jahr 2006. Der Deutsch-Amerikaner Dieter Dengler (Christian Bale) ist Pilot bei der US Navy und wird bei einer Geheimmission im Vorfeld des Vietnamkriegs abgeschossen. Unter unwürdigen Bedingungen wird er in ein Gefangenenlager mitten im Dschungel gebracht, wo er versucht seine Mithäftlinge zum Ausbruch zu überreden.
Herzogs Film beginnt atemberaubend mit der Luftaufnahme aus einem Bomber, der Dörfer in Ostasien bombardiert. Genau das macht auch Dengler (auch wenn er selbst immer betont er wolle nur fliegen) bevor er gefangen genommen wird. Diese Gefangenschaft ist das zentrale Thema des Films, das ist nicht unbedingt neu, aber doch sehr überzeugend vom immer dünner werdenden Bale und seinen fast schon geisterhaft anmutenden Schauspielkollegen Jeremy Davies und Steve Zahn zweifellos beeindruckend dargestellt. Das macht „Rescue Dawn” zu einem sehenswerten Film, der allerdings sonst sehr dem Schema Gut-Böse verhaftet ist.
„The Wrestler” ist ein amerikanisches Drama von Darren Aronofsky aus dem Jahr 2008. The Wrestler Robin Ramzinski, Ringname Randy „The Ram” (Mickey Rourke) hat seine besten Tage längst hinter sich. Zwanzig Jahre liegt sein größter Fight gegen den Ayatollah (Ernest Miller) zurück. Aus dem gefeierten Star ist ein körperliches Wrack geworden, der mit Aushilfsjobs seine Wrestler-Karriere aufrecht erhalten muss. Sein Privatleben ist auch alles andere als erfreulich. Er lebt allein und ist auch allein. Seine Tochter (Evan Rachel Wood) will nichts mehr von ihm wissen, da er als Vater eine ziemliche Niete war und der einzige Mensch an den er sich halbwegs wenden kann ist die professionelle Striperin Cassidy (Marisa Tomei), doch die Beziehung der beiden ist ein eigenartiger Mix aus Sympathie und Geschäft.
„The Wrestler” ist die Geschichte des Niedergangs eines Menschen, der zwar erkennt, dass es ihm nicht gut geht, aber scheinbar keinen wirklichen Ausweg mehr aus seinem Leben findet und seinen Weg einfach weiter geht. Ein weiteres Porträt der Unterklasse Amerikas, gefilmt im Stil des Neo-Realismus (mit einem offenen Ende, Szenen mit Handkamera gefilmt, die denen den Darstellern in der Halbtotalen gefolgt wird). Der Film bewegt sich dabei nie wirklich am Rande des Kitsches, was insbesondere an Rourkes starker schauspielerischer Leistung liegt. Ein gelungener und sehr interessanter Einblick in einen Entertainmentbereich, der die Zuschauer auch um den Preis der eigenen Gesundheit der Darsteller unterhalten will und daher vielleicht auch eine treffende Allegorie auf die heutige Welt der Unterhaltungsindustrie ist.
Bunt: Stephan - Torsten - schlikkes (bis 60.) - Schlüti - tommr
Rot: Behre - kazwo - Eric - Benny (bis 60.) - Oka
Endstand: 15:9
Bemerkungen: Erschütternd! Schon wieder Verletzte und Probleme mit der Technik bei den Kickern. Erstmals im neuen Jahr war wieder die TuTE im Einsatz. Doch leider habe ich die Screenshot-Funktion an meinem ach so wunderbaren Android Handy nicht gefunden und kann so leider keine Aufschlüsselung der Tore liefern (auch weil die TuTE es nicht zuließ, dass ich einfach die entsprechende Site beibehalte und quasi im Nachhinein händlich die Tore hier aufgenommen hätte). Zum Spiel kann man nur sagen; alles in allem unschön, dass es diesmal schlikkes mit einer Verletzung traf, die nach erster Diagnose wohl zu einer Pause von 6 bis 8 Wochen führt. An dieser Stelle: gute Besserung! Das Spiel mit dem Gast Schlüti, der - dass kann man wohl so sagen - gleichzeitig auch ein Gast des Fußballspiels ist (dafür aber immerhin ein Tor machte) war anfangs relativ ausgeglichen, wobei es bei Rot teaminterne Diskussionen gab. Mit der Verletzung von schlikkes (ca. 60. Min) hörte auch Benny auf und ein Vier gegen Vier wurde gespielt. Bunt begann sich einen recht komfortablen Vorsprung heraus zu kontern. Am Ende war Torsten mit sechs Toren erfolgreichster Schütze des Abends (leider der einzige Fakt, den ich mir von der TuTE Auswertung gemerkt habe).
An dieser Stelle nochmals zu erwähnen, ist eine neue Regel (das geht insbesondere an die, die so gerne Regeln aufschreiben). Wer erst nach 21:30 die Sporthalle betritt, ist mit einem kleinen Straf-Obolus von 50ct am Start.
Zum Aprés-Kick gab es von Eric zur Verfügung gestelltes Kellerbier. Es sei ihm dafür nochmals gedankt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir erst nach mehreren Jahren, daher gestern Abend, bewusst geworden ist, dass Erics Anmeldename nicht für eine besondere Sympathie zur jüdischen Nationalstaatsbewegung steht, sondern als Allegorie für sein erregendes (Fußball)Spiel zu verstehen ist.
„The Kids Are All Right” ist eine amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2010 von Lisa Cholodenko. Das lesbische Paar Nic (Anette Bening) und Jules (Julianne Moore) leben in einem gut bürgerlichen Vorort von L.A. Ihre beiden Kinder sind typische Teenager. Die schüchterne Tochter Joni (Mia Wasikowska) kommt bald aufs College und der 15-jährige Sportler Laser (Josh Hutcherson) sucht sich gerade die falschen Freunde. Die Gebrauchspuren der Ehe durchziehen die Familie, als Laser auf die Idee kommt den Samenspender zu finden, ohne den er und seine Schwester nicht möglich gewesen wären. Dieser entpuppt sich als Lebemann und Biobauer Paul (Mark Ruffalo).
Chodolenko entwickelt eine größtenteils amüsante und liebevolle Geschichte über Ehen unserer Tage mit einem realistischen, aber durchaus diskutablen Ende. Der Film lebt von seinen wirklich beeindruckenden Hauptdarstellern, allen voran von Anette Bening, als Familienernährer und „Mann im Haus”. Abgerundet wird dies von einen sehr hörbaren Soundtrack.