Jan 18 2012

Eine kurze Notiz zu: “The Wrestler”

„The Wrestler” ist ein amerikanisches Drama von Darren Aronofsky aus dem Jahr 2008. The Wrestler Robin Ramzinski, Ringname Randy „The Ram” (Mickey Rourke) hat seine besten Tage längst hinter sich.  Zwanzig Jahre liegt sein größter Fight gegen den Ayatollah (Ernest Miller) zurück. Aus dem gefeierten Star ist ein körperliches Wrack geworden, der mit Aushilfsjobs seine Wrestler-Karriere aufrecht erhalten muss. Sein Privatleben ist auch alles andere als erfreulich. Er lebt allein und ist auch allein. Seine Tochter (Evan Rachel Wood) will nichts mehr von ihm wissen, da er als Vater eine ziemliche Niete war und der einzige Mensch an den er sich halbwegs wenden kann ist die professionelle Striperin Cassidy (Marisa Tomei), doch die Beziehung der beiden ist ein eigenartiger Mix aus Sympathie und Geschäft.

„The Wrestler” ist die Geschichte des Niedergangs eines Menschen, der zwar erkennt, dass es ihm nicht gut geht, aber scheinbar keinen wirklichen Ausweg mehr aus seinem Leben findet und seinen Weg einfach weiter geht. Ein weiteres Porträt der Unterklasse Amerikas, gefilmt im Stil des Neo-Realismus (mit einem offenen Ende, Szenen mit Handkamera gefilmt, die denen den Darstellern in der Halbtotalen gefolgt wird). Der Film bewegt sich dabei nie wirklich am Rande des Kitsches, was insbesondere an Rourkes starker schauspielerischer Leistung liegt. Ein gelungener und sehr interessanter Einblick in einen Entertainmentbereich, der die Zuschauer auch um den Preis der eigenen Gesundheit der Darsteller unterhalten will und daher vielleicht auch eine treffende Allegorie auf die heutige Welt der Unterhaltungsindustrie ist.


Jan 14 2012

Hallenfußball regional: Statistik zum 12.1.2012

Bunt: Stephan - Torsten - schlikkes (bis 60.) - Schlüti - tommr

Rot: Behre - kazwo - Eric - Benny (bis 60.) - Oka

Endstand: 15:9

Bemerkungen: Erschütternd! Schon wieder Verletzte und Probleme mit der Technik bei den Kickern. Erstmals im neuen Jahr war wieder die TuTE im Einsatz. Doch leider habe ich die Screenshot-Funktion an meinem ach so wunderbaren Android Handy nicht gefunden und kann so leider keine Aufschlüsselung der Tore liefern (auch weil die TuTE es nicht zuließ, dass ich einfach die entsprechende Site beibehalte und quasi im Nachhinein händlich die Tore hier aufgenommen hätte). Zum Spiel kann man nur sagen; alles in allem unschön, dass es diesmal schlikkes mit einer Verletzung traf, die nach erster Diagnose wohl zu einer Pause von 6 bis 8 Wochen führt. An dieser Stelle: gute Besserung! Das Spiel mit dem Gast Schlüti, der - dass kann man wohl so sagen - gleichzeitig auch ein Gast des Fußballspiels ist (dafür aber immerhin ein Tor machte) war anfangs relativ ausgeglichen, wobei es bei Rot teaminterne Diskussionen gab. Mit der Verletzung von schlikkes (ca. 60. Min) hörte auch Benny auf und ein Vier gegen Vier wurde gespielt. Bunt begann sich einen recht komfortablen Vorsprung heraus zu kontern. Am Ende war Torsten mit sechs Toren erfolgreichster Schütze des Abends (leider der einzige Fakt, den ich mir von der TuTE Auswertung gemerkt habe).
An dieser Stelle nochmals zu erwähnen, ist eine neue Regel (das geht insbesondere an die, die so gerne Regeln aufschreiben). Wer erst nach 21:30 die Sporthalle betritt, ist mit einem kleinen Straf-Obolus von 50ct am Start.

Zum Aprés-Kick gab es von Eric zur Verfügung gestelltes Kellerbier. Es sei ihm dafür nochmals gedankt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir erst nach mehreren Jahren, daher gestern Abend, bewusst geworden ist, dass Erics Anmeldename nicht für eine besondere Sympathie zur jüdischen Nationalstaatsbewegung steht, sondern als Allegorie für sein erregendes (Fußball)Spiel zu verstehen ist.


Jan 13 2012

Eine kurze Notiz zu: “The Kids Are All Right”

„The Kids Are All Right” ist eine amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2010 von Lisa Cholodenko. Das lesbische Paar Nic (Anette Bening) und Jules (Julianne Moore) leben in einem gut bürgerlichen Vorort von L.A. Ihre beiden Kinder sind typische Teenager. Die schüchterne Tochter Joni (Mia Wasikowska) kommt bald aufs College und der 15-jährige Sportler Laser (Josh Hutcherson) sucht sich gerade die falschen Freunde. Die Gebrauchspuren der Ehe durchziehen die Familie, als Laser auf die Idee kommt den Samenspender zu finden, ohne den er und seine Schwester nicht möglich gewesen wären. Dieser entpuppt sich als Lebemann und Biobauer Paul (Mark Ruffalo).

Chodolenko entwickelt eine größtenteils amüsante und liebevolle Geschichte über Ehen unserer Tage mit einem realistischen, aber durchaus diskutablen Ende. Der Film lebt von seinen wirklich beeindruckenden Hauptdarstellern, allen voran von Anette Bening, als Familienernährer und „Mann im Haus”. Abgerundet wird dies von einen sehr hörbaren Soundtrack.


Jan 9 2012

Eine kurze Notiz zu: “Unbreakable”

Nach zwei exzellenten Filmen am Stück, dachte ich mir wurde es mal wieder Zeit für einen Film mit Bruce Willis. Und da ich bisher nur die ersten zehn Minuten von „Unbreakable” kannte und diese nicht mal schlecht fand, schaute ich mir diesen Thriller von M. Night Shyamalan (immerhin vierfacher Gewinner der Goldenen Himbeere - allerdings nicht für diesen Film) aus dem Jahr 2000 mal an. Die Idee ist dabei ziemlich vielversprechend, denn „Unbreakable” ist ein Comicfilm ohne große Comic-Optik, ein Melodram und ein Thriller, also irgendwie sehr viel und dann irgendwie auch gar nichts. Weiterlesen


Jan 8 2012

The Fighter

„The Fighter” ist ein amerikanisches Sport-Drama von David O. Russell aus dem Jahr 2011. Erzählt wird nach einer wahren Geschichte der Aufstieg des Boxers Micky Ward (Mark Wahlberg). Dieser lebt in Lowell, Massachusetts, einst einem der Geburtsorte der amerikanischen Industriellen Revolution, heute aber eher ein etwas heruntergekommenes Städtchen. Ebenso heruntergekommen ist Mickys Familie, allen voran sein cracksüchtiger Bruder und Trainer Dicky Eklund (Christian Bale). Dicky war einst auch Boxer und hatte es immerhin mal geschafft, den großen Sugar Ray Leonard auf die Bretter zu schicken (böse Gerüchte behaupten aber er wäre ausgerutscht). Doch dieser Erfolg ist lange her und Dicky ist nicht mehr viel geblieben, außer seinem Sohn, der Position des Trainers (und ehemaligen Vorbilds) von Micky und der Position des Lieblingskindes in der Großfamilie der Frau Mutter Alice (Melissa Leo). Diese ist auch Managerin von Micky, der scheinbar die einzige Geldquelle der Familie ist und zu einem vom Sportsender ESPN übertragenen Fight nach Las Vegas reisen soll. Leider ist Bruder Dicky durch drogenkonsumierendes Verhalten unpünktlich und die Vorbereitungen auf den Kampf werden empfindlich gestört.  Der negative Höhepunkt ereignet sich aber direkt vor dem Duell, als der Familie gesagt wird, der ursprüngliche Gegner hätte die Grippe und Micky müsse gegen einen erheblich gewichtigeren Gegner ran (höhere Gewichtsklasse). Doch wegen des Geldes sagt die Familie zu und Micky bezieht ordentlich Prügel. Seine neue Freundin Charlene Fleming (Amy Adams) überzeugt Micky danach, sich von seiner Familie zu lösen und endlich professionell zu arbeiten, so wie es ihm am Rande des Kampfes in Las Vegas angeboten wurde. Weiterlesen


Jan 7 2012

Hallenfußball regional: Statistik zum 5.1.2012

Bunt: Stephan - Otto - schlikkes - Behre - Kurt (ab 60. bei Orange) - tommr

Orange: Benny - Mike - Torsten - kazwo - Jako

Endstand: 16:6

Bemerkungen:  Souveräner Sieg von Bunt aus dem man zwei Lehren ziehen kann.  Bunt spielte eine äußerst abgeklärte Partie, selbst als nach 60 Minuten beim Stand vom 11:4 noch Kurt die Seiten wechselte und zu Orange ging und es nochmal knapp hätte werden können, behielt Bunt die Nerven und war auch weiterhin das bessere Team, was wohl vor allem daran lag, dass Orange noch hätte Stunden spielen können, aber selbst klare Chancen vergab bzw. das Bunt hinten einfach sehr kompakt stand, zumeist einen Fuß dazwischen hielt und die Räume sehr eng machte. Vorn traf dann insbesondere Behre, der sich zunutze machte, dass die Abwehr von Orange nicht immer konsequent zurückrannte. Stephan setzte mit einem gefühlvollen Volley ins linke Dreiangel schon ein Zeichen in der Wertung „Tor des Jahres”. So bleibt als Lehren des Spieltages zu sagen: so gut wird es bei Bunt so schnell nicht wieder laufen und bei Orange kann man sich sagen, dass es nur besser werden kann im Jahr 2012.

Einen Aprés-Kick gab es nicht, da der Bärenzwinger verdunkelt war und die Wettersituation alles andere als angenehm den Kickern vorkam. Dafür nochmals der Aufruf zum Wettbewerb „Wappen für unseren Verein”. Alle Beiträge werden in einer Abstimmung bewertet und das Gewinnerwappen bekommt einen Preis (leider habe ich vergessen was dieser sein sollte).