Call Me by Your Name

Jahr: 2017 | Regie: Luca Guadagnino | Drehbuch: James Ivory | Liebesfilm | Länge: 133 min | Location: Sommer 1983 in Norditalien

Der Sommer ist in Norditalien angekommen, wir schreiben das Jahr 1983 und die jüdisch-amerikanische Familie der Perlmans erwartet auf ihrem Sommersitz die Ankunft des amerikanischen Doktoranden Oliver (Armie Hammer). Die Perlmans sind eine Familie, die höchsten Ansprüchen kulturellen und finanziellen Kapitals genüge tut. Der Vater (Michael Stuhlbarg) ist amerikanisch-stämmiger Archäologe, die Mutter Annella (Amira Casar) erzieht ihren 17-järhigen Sohn Elio (Timothée Chalamet) mehrsprachig, englisch, französisch und italienisch auf. Die Eltern achten auf Weltoffenheit, eine musikalische Erziehung und viel Freiheit für das Kind, welches sich gern mit der Jugend der Umgebung vergnügt. Die Ankunft von Oliver verändert aber einiges, denn dieser zieht nicht nur die Aufmerksamkeit der jungen Frauen auf sich, sondern auch die von Elio. „Call Me by Your Name“ weiterlesen

Interstellar

Christoper Nolans neuester Film „Interstallar“ lässt den Zuschauer mal wieder nachdenklich zurück. Zuviel scheint gesagt zu werden in dem rund 165 Millionen Dollar teuren Science-Fiction Film, der eine beachtliche Länge von 169 min aufweist. Worum geht es?

Wir erleben eine nicht allzu weit entfernte Zukunft. Die Erde scheint dem Untergang geweiht, besser formuliert: nach nicht näher genannten Katastrophen hat sich das Klima auf der Erde so verändert, dass der Nahrungsanbau immer komplizierter wird. Sandstürme fegen über das Land, die menschliche Innovationskraft scheint zugunsten einer reinen Überlebensstrategie geopfert zu sein. Aus Weltraumpiloten werden Farmer, so wie Cooper (Matthew McConaughey) der mit seinem Schwiegervater (John Lithgow) und seinen beiden Kindern Murphy (Mackenzie Foy) und Tom (Timothée Chalamet) irgendwo auf dem Land in Amerika lebt. Nach einem schweren Sandsturm kehrt die Familie nach Hause zurück und erlebt eine erstaunliche Anomalie der Gravitation in Murphys Zimmer, denn die fallenden Sandkörner erscheinen dort als eine Art Strichcode auf den Boden. Dieser Code sind Koordinaten, der Cooper zur letzten verbliebenen Einrichtung der NASA führt. Dort muss er vom Leiter der Einheit Prof. Brand (Michael Caine) erfahren, dass das Aussterben der Menschheit auf der Erde nicht mehr abzuwenden ist. Er bereite aber eine Mission vor, welche die Menschheit retten könne. Cooper werden zwei Pläne vorgestellt. Plan A sucht nach einer Theorie, um die lebende Bevölkerung von der Erde fort zu bringen, Plan B ist weniger ambitioniert und soll menschliche Eizellen zu einem bewohnbaren Planeten bringen, um die Spezies weiterleben zu lassen. Cooper beschließt seine Familie zu verlassen, um seinen Teil zur Erfüllung Plan A’s zu leisten. Hilfreich für die Mission ist dabei ein Wurmloch was seit einigen Jahrzehnten unweit des Saturns aufgetaucht ist und eine Reise in einen unendlich weit weg gelegenen Raum ermöglicht. „Interstellar“ weiterlesen