On the Rocks

Jahr: 2020 | Regie & Drehbuch: Sofia Coppola | Spielfilm | 96min | Location: New York City

Seit „Lost in Translation“ bin ich der Meinung, dass man bei Filmen mit dem Duo Sofia Coppola und Bill Murray nicht viel falsch machen kann. Da mir das auslaufende Abo von Apple TV die Möglichkeit gab, Coppolas Film „On the Rocks“ aus dem Jahr 2020 zu sehen, habe ich ihn mir noch schnell eher nebenbei angeschaut.

Laura (Rashida Jones) und Dean (Marlon Wayans) leben in Manhattan und bilden eigentlich eine glücklich verheiratete Familie – wäre da nicht Deans ständige Arbeit und die Tatsache, dass seine Kollegin, wie Laura meint, äußerst attraktiv ist. Daher begeht sie einen mittelgroßen Fehler, als sie ihrem Vater Felix (Bill Murray) von ihren Zweifeln an Deans Treue erzählt. Felix wiederum ist ein Multimillionär und passionierter Frauenheld, der sich dem Anliegen seiner Tochter mit großer Ernsthaftigkeit nähert, denn sein größtes Interesse liegt darin, mehr Zeit mit ihr verbringen zu können.

„On the Rocks“ ist gut gemachtes Unterhaltungskino, das anfangs etwas langweilt, dann aber Fahrt aufnimmt. Coppola schafft es im zweiten Teil des Films, die von ihren Werken bekannte dichte Atmosphäre aufzubauen. Eine Vater-Tochter-Geschichte über Beziehungen, Vertrauen und die Angst vor Untreue macht den Film zwar zu keinem Highlight, aber zu ganz netter Unterhaltung.

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