Der Held von Bahnhof Friedrichstraße

Jahr: 2025 | Regie: Wolfgang Becker (Achim von Borries) | Drehbuch: Wolfgang Becker, Constantin Lieb, Maxim Leo | Komödie | Länge: 112min | Location: Berlin

Als Wolfgang Becker im Dezember 2024 starb, blieb mir dieser große Verlust für das deutsche Kino nicht lange im Gedächtnis. So musste ich im Dezember 2025 feststellen, dass mit der Komödie „Der Held von Bahnhof Friedrichstraße“ sein letzter Film in die Kinos kam. Ich wusste nicht einmal mehr, dass Becker verstorben war, und meine Erwartungen an eine weitere DDR-Heldenverfilmung waren ohnehin nicht besonders hoch. Doch Beckers letzter Film erinnert an den Charme und den Witz von Beckers größtem Erfolg „Good Bye, Lenin“ und widmet sich einem zweifellos spannenden Thema: Geschichtserzählung, Leben und Wahrhaftigkeit. „Der Held von Bahnhof Friedrichstraße“ weiterlesen

Ich und Kaminski

Verfilmungen von Büchern wecken gern große Erwartungen, wenn man den entsprechenden Roman sehr mag. So geschehen bei Daniel Kehlmanns „Ich und Kaminski“. Wolfgang Becker, bekannt vom 2003er Kassenschlager „Good Bye, Lenin!“, nahm sich des Stoffes an und veröffentlichte in diesem Herbst seine Version des Buches.

Kunstkritiker Sebastian Zöllner (Daniel Brühl) möchte seine stotternde Karriere anschieben, indem er ein Buch über den in die Jahre gekommenen Maler Kaminski (Jesper Christensen) schreibt. Dieser stand einmal im Mittelpunkt der Kunstwelt, ist aber zunehmend in Vergessenheit geraten und heute erblindet. Zöllner muss also nur noch seine Geschichte aufschreiben, auf das Ableben des Altmeisters warten und schon hat er seinen ersten Bestseller. Doch der Plan beginnt schon mit Schwierigkeiten bei der Anfahrt auf das Kaminski-Anwesen in den Alpen. „Ich und Kaminski“ weiterlesen