Mrz 8 2010

Eine kurze Notiz zu: “Little Miss Sunshine”

“Little Miss Sunshine” ist eine amerikanische Tragikomödie aus dem Jahr 2006. Regie führte das Ehepaar  Jonathan Dayton und Valerie Faris. Der Film porträtiert eine amerikanische Familie, die trotz zahlreiche inner-familiärer Probleme eine weite Reise von Albuquerque nach Kalifornien auf sich nimmt, um Tochter Olive (Abigail Breslin) an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen zu lassen. Doch die Reise wird alles andere als ein gemütlicher Wochenendausflug, da Mutter Sheryl (Toni Collette) auf ihren suizidgefährdeten Bruder Frank (Steve Carell) aufpassen muss, Sohn Dwayne (Paul Dano) ein bisher neunmonatiges Schweigegelübde nicht brechen möchte und ihr Mann Richard (Greg Kinnear) nur mäßigen Erfolg hat, sein Erfolgskonzept „ 9 steps” unter die Menschen zu bringen. Opa Edwin (Alan Arkin), der neben einem Drogenproblem noch reichlich sexuelle Energie hat, rundet den bunten Haufen ab.

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Mrz 18 2009

Eine kurze Notiz zu: “There Will Be Blood”

„There Will Be Blood“ ist ein amerikanisches Drama von Paul Thomas Anderson. Es erzählt das Leben des fiktiven Charakters Daniel Plainview, einem „Ölmann“. Der Film zeigt seinen finanziellen Aufstieg im Ölgeschäft des frühen 20. Jahrhunderts. Plainview (gespielt von Daniel Day-Lewis der dafür den Oscar bekam) entwickelt sich im Laufe seines Lebens zu einem zutiefst zornigen Mensch, dessen Lebenssinn in der Mehrung des Geldes besteht, um möglichst weitestgehend jede menschliche Gesellschaft vermeiden zu können. Der Gegenspieler von Plainview ist Eli Sunday, Prediger einer religiösen Gemeinschaft in einem der Fördergebiete von Plainviews Firma. Sunday (sehr einprägsam: Paul Dano) ist Karrierist, versteckt dies jedoch unter einer Maske der religiösen Frömmigkeit. 
Anderson, der Regie führte, produzierte und das Drehbuch adaptierte (vom 1927 erschienenen Roman „Oil“) gelingt wieder ein düsterer Film (wie schon bei „Magnolia“), der eindrucksvoll die Abgründe der menschlichen Existenz beleuchtet, die auch mit Geld oder Karriere nicht mehr zu überdecken sind. Besonderen Reiz zieht der Film aus einigen großartigen Szenen (wie beispielsweise der Wiederkehr von Plainviews Sohn H.W.) und einer sehr beeindruckenden Filmmusik von Johnny Greenwood (Mitglied der Band Radiohead).